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Im Gegensatz zu so mancher
dieser Tage stattfindenden Abend- oder Ganztagesveranstaltung tat die
Fußball-WM der Beteiligung beim Renninger Trimmathlon überhaupt keinen
Abbruch. Im Gegenteil: Da man wegen der WM schon eine Stunde früher als sonst
fertig werden wollte, "damit auch die Helfer anschließend WM gucken
können", so Trimmathlon-Macher Reinhard Bayer, nutzten die Sportlerinnen
und Sportler die Chance, bei bestem und noch nicht allzu heißen Morgenwetter
ihre drei Übungen Schwimmen, Radfahren und Laufen zu absolvieren.
Familien mit Kind und Kegel rückten erst im Freibad und später zur zweiten
und dritten Disziplin am Rankbachstadion an. 200 Meter Schwimmen, neun
Kilometer auf dem Rad und zum Abschluss 3,4 Kilometer Laufen - das war mit
viel "Hallo" und ausreichend Pausen für jeden problemlos zu
bewältigen. Von den fünfjährigen Junioren Laura Kukulenz aus Renningen und
Niklas Baret aus Heimsheim bis hin zum 73-jährigen Gerhard Breutner aus
Renningen.
Etwas eiliger hatten es dagegen die 79 Geübten - 28 Frauen und 51 Männer mit
einigen veritablen Triathleten darunter - auf ihren 600 Meter, 27 und 8,5
Kilometern. Auf der Radstrecke ging es mit Rückenwind im flotten 40er-Schnitt
hinunter Richtung Würmtal und von dort über Merklingen und Malmsheim zurück
nach Renningen. 50 Minuten und weniger benötigten einige besonders Schnelle
auf zwei Rädern, und auch auf dem Laufkurs zwischen Renningen und Malmsheim
ging's richtig zur Sache.
Die Preise bei der Siegerehrung aber gingen an jüngste und älteste Teilnehmer
und an besonders große Gruppen. Rekordhalter 2006 waren die "Crazy Lazy
Ghostswimmers" vom Renninger Gymnasium und "Ulis Freizeitclub"
aus Heimsheim mit 66 und sogar 68 Finishern.
Auch die gastgebende Abteilung Freizeitsport der Spvgg Renningen war ein
Gewinner: Erstmals wurden die Teilnehmerdaten und -zeiten nicht nur als
Karteikarte, sondern auch mit dem Notebook per Funk weitergegeben. Das
funktionierte auf Anhieb und soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.
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