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Württembergische Mehrkampfmeisterschaften in Ulm

Ulm ist derzeit eine Hochburg der Zehnkämpfer. Der dortige Verein hat einige Athleten, Mehrkämpfer der deutschen Spitzenklasse in ihren Reihen unter anderem seit dieser Saison auch als Neuzugang den Renninger Luca Dieckmann. Ohne eine Rundbahn mit erhöhten Kurven wagt Ulm auch seit einigen Jahren die württembergische Mehrkampfmeisterschaften in der Halle aus zu tragen und sie machen das sehr routiniert.

Die Spvgg Renningen schickte in diesem Jahr eine sehr junge, auch Wettkampf unerfahrene Frauenmannschaft der Klasse U18 mit Franziska Stolzenthaler, Lena Schenk, Elena Bender und Simona Schmaderer an den Start. Erst 2 bis 3 Wochen vor dem Termin sind die Mädels aus dem 'normalen' Training ausgestiegen und haben sich ein bisschen gezielt auf den dort anstehenden Fünfkampf vorbereitet, so z.B. auch über die Hürden erste konkrete Abläufe einstudiert. In ihren Ergebnissen im Laufe des Wettbewerbes finden sich erfreulicherweise immer wieder Leistungen, die für die Zukunft eine erfreuliche Perspektive aufzeigen und große Hoffnung wecken. Begonnen wurde mit 60m Hürden. Alle Vier kamen in dieser Disziplin gut durch, aber noch platzierten sie sich alle im hinteren Bereich des 30 Teilnehmerinnen starken Feldes ein. Lena war dann mit 8.42m die Beste beim Kugelstoßen, der zweiten Disziplin. Erstmals machten die Mädchen auf sich aufmerksam bei der dritten Disziplin, dem Weitsprung. Alle steigerten sich erheblich, wobei erneut Lena mit 4.86m nach dem dritten und letzten Versuch die beste der Renningerinnen war. In dieser Disziplin hatte nur eine Athletin in der Renninger Gruppe, es waren insgesamt zwei in der Klasse U18, mit 5.05m eine bessere Weite. Unsere Mädels tauchten auch nach dem Weitsprung erstmals in der Mannschaftswertung an dritter Position auf. Dort war die LG Tuttlingen mit großem Vorsprung in Führung vor der LG Staufen. Das hielt sich auch so bis zum Ende des Wettkampfes. Die Renningerinnen festigten beim Hochsprung, der nächsten, vierten Disziplin, ihre dritte Position. Hier war Simona mit 1.60m die überragende Athletin in der Gruppe. Auch Elena Bender mit 1.56m und Franziska Stolzenthaler mit 1.52m waren noch besser als die andern in der Gruppe. Auch Lena sprang mit 1.48m persönliche Bestleistung. Insgesamt überhaupt war Simona die drittbeste Springerin unter den Teilnehmerinnen. Das spülte sie auf Platz 8 in der Gesamtwertung, den sie dann auch über 800m, also bei der letzten Disziplin, nicht mehr abgab. Das bedeute einen erfreulichen Podestplatz am Ende des Wettbewerbes. Dass alle vier zufrieden den Wettkampf abschlossen, lag daran, dass vornehmlich wegen des guten Abschneidens beim Weitsprung und beim Hochsprung sie auch in der Mannschaftswertung nicht mehr vom dritten Platz verdrängt wurden und alle eine Medaille bei der Siegerehrung umgehängt bekommen haben. Gesamtsiegerin wurde Mandy Münkle aus Tuttlingen vor Marietta Spannowsky von der LG Staufen. (ug)